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"Wanderer, einen Weg gibt es nicht. Den Weg machst Du beim Gehen."
Antonia Machado Y Ruiz
"Als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen." Mark Twain

Am Beginn erfolgreicher Lern- und Veränderungsprozesse gilt es sich zu orientieren: Wo wollen wir hin? Was wollen wir lernen bzw. verändern? Was ist unser Ziel? Woran würden wir erkennen, dass wir den Weg dorthin erfolgreich beschritten haben?
Ich erlebe häufig diese Prozessphase als die Wichtigste. Je klarer ein Bild von dem Zustand, der Situation entsteht, die wir erreichen wollen, desto einfacher lassen sich Wege dorthin entwickeln und beschreiten.
>> siehe auch: Wohl formulierte Ziele (nur für Abonennten des kostenlosen Perspektiven-Newsletters)
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"Du kannst niemanden etwas lehren. Du kannst ihm nur beibringen, es selbst zu entdecken." Galileo Galilei

In erfolgreichen Lern- und Veränderungsprozessen werden wir zu Entdeckern unserer Möglichkeiten. Im (Arbeits-) Alltag ist uns manchmal dieser "Möglichkeitssinn" verloren gegangen. Wir kreisen oft um die immer gleichen Fragen und Antworten. Wir suchen häufig nach "der einen richtigen Lösung" und produzieren häufig mehr des Gleichen. Und wie ein Auto, das sich im schlammigen Untergrund festgefahren hat und die Reifen bereits durchdrehen, stecken wir fest in Mustern und wiederkehrenden Abläufen. Nun kann es hilfreich sein, auszsteigen, die Perspektive zu wechseln. Es sind die Fragen, die unsere Wahrnehmung fokussieren, die die Antworten produzieren, mit denen wir dann leben und arbeiten. Der eigentliche Arbeitsprozess besteht häufig darin, neue und passendere Fragen zu entwickeln, die einen Unterschied machen. Einen Unterschied in der Wahrnehmung, Bewertung und den Ideen. Das verlangt eine Arbeitsbeziehung, die gekennzeichnet ist von Offenheit und Vertrauen, aber auch von der Möglichkeit, sich in seinen Denkbahnen stören und anregen zu lassen. Die Balance zwischen "Ankoppeln" und "Stören" ist die Grundlage für anregende Arbeitsprozesse.
>> siehe auch "Der korsische Kiefernwickler"
>> siehe auch "Fragende Haltung" (nur für Abonennten des kostenlosen Perspektiven-Newsletters)
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"Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt" Lao Tse
Veränderungen vollziehen sich oft in kleinen, konkreten und bewältigbaren Schritten. Daher geht es in Arbeitsprozessen immer auch darum, diese Schritte zu entwickeln und deren Umsetzung konkret anzugehen. Lern- und Veränderungsprozesse sind so gesehen immer auch Transferprozesse, in denen die neuen Fragen und Antworten auch zu neuen Schritten führen. 
"Wer lacht, hat noch Reserven" ein früherer Chef
Dieses Zitat stammt von einem früheren Chef, der diesen Spruch wohl nicht so positiv meinte, wie ich ihn verstehen wollte. Es scheint eine weit verbreitete Überzeugung zu geben, dass Lern- und Veränderungsprozesse nur dann wirklich gut und erfolgreich seien können, wenn reichlich Blut, Tränen und Schweiß geflossen sind. In vielen Prozessen die ich begleiten durfte, habe ich aber eine ganz andere Erfahrung gemacht: Tatsächlich gibt es da, wo in schwierigen Situationen (und nicht nur dann) gelacht werden kann, noch Reserven. Lachen lockert Spannungen und ermöglicht nicht selten mehr Bewegung. Dadurch werden Ressourcen wieder leichter spürbar und zugänglich. Ich finde, das sind gute Voraussetzungen für spannende Entdeckungsreisen zu neuen Möglichkeiten.   


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