"Trotz Weiterbildung inkompetent?" Titel eines Artikels von Prof. Dr. Erwin Staudt & Dr. Bernd Kriegesmann
Diese Seiten sind im Rahmen eines Projektes entstanden
und werden nicht mehr nachgepflegt. Daher können Links zu anderen Seiten verwaist sein.

Vielen Dank für Ihr Verständnis
Digitale Werkzeuge für nachhaltige Lernprozesse

Nachhaltige Lernprozesse?
Im Rahmen meiner pädagogischen Arbeit beschäftigt mich eine zentrale Frage: Wie kann man Lernprozesse so gestalten, dass sie nachhaltig wirken? Neben Fragen der didaktischen Gestaltung von Präsenzseminaren geht es auch um die Frage der Vor- und Nachbereitung, der Einbettung von Lernprozessen in den Alltag der Lerner/innen. Immer wieder stoße ich dabei auf Elemente aus dem Bereich des eLearning. eLearning wird oft als ein ideales Instrument zur Verankerung von Lernprozessen im Arbeitsalltag beschrieben - reicht doch in der Regel ein Internetzugang aus, um im Alltag kontinuierlich zu lernen bzw. das Gelernte umzusetzen.
Wirklich überzeugt haben mich diese Instrumente aber nicht. Da ist von Plattformen die Rede, Teilnehmer/innen berichten von technischen Schwierigkeiten und Kollegen/innen beschäftigen sich mehr mit technischen Fragen als ihnen lieb ist. Aber auch die alleinige Konzentration auf Präsenzseminare hat ihre Nachteile. Oft gehen die Teilnehmer/innen nach Hause und sehr schnell gehen die Lerneffekte im Alltag verloren.


Beim Transfer berücksichtigen
...
Einen Lösungsansatz sehe ich in der zielgerichteten Verwendung von digitalen Werkzeugen. Im Vordergrund steht dabei eine pädagogische und nicht eine technische Frage: Was brauchen Lerner/innen (insbesondere von Präsenzveranstaltungen), um Gelerntes in den Alltag zu transformieren und so nachhaltig das Gelernte anzuwenden? Dabei verweisen die Antworten auf folgende Bereiche: informieren, lehren und lernen, austauschen und diskutieren und Zusammenarbeit organisieren. Nachhaltige Lernprozesse bewegen sich in allen vier genannten Feldern.

eLearning als ein falscher Kunstbegriff - Digitale Werkzeuge für den Transfer

eLearning ist ein Kunstbegriff, der meines Erachtens etwas falsches suggeriert: es wird nicht elektronisch gelernt! Lernen muss jede/r nach wie vor mit dem Kopf und dem Bauch, durch Aneignung von Wissen und Umsetzung, durch das sammeln von Erfahrungen und durch das Reflektieren und Austauschen. Da kann die Lernplattform noch so ausgefeilt und toll sein - sie lernt nicht und es wird auch nicht auf ihr gelernt. Lernen findet in und zwischen Lernenden statt. eLearning ist vielmehr eine Kategorie von Werkzeugen, mit denen man Rahmenbedingungen für Lernprozesse gestalten kann; deswegen spreche ich lieber von digitalen Werkzeugen.

Digitale Werkzeuge für nachhaltige Lernprozesse

Die spannende Frage ist also: mit welchen Werkzeugen bzw. Methoden lassen sich nachhaltige Lernprozesse gestalten? Dabei ist die Frage, ob elektronisch oder nicht, zweitrangig. So wird der Lernprozess nicht einer Plattform untergeordnet und angepasst, sondern die Werkzeuge werden passend zum Lernprozess und zu den Lernenden ausgewählt und angewendet.

Für eine (geschlossene) Online-Arbeitsgruppe stelle ich hier Links und Ressourcen zu diesem Thema bereit. Sie dienen zur Information über die Themen, zeigen Beispiele auf und dienen als Grundlage für eine Diskussion über die Gestaltung von Lernprozessen mit Hilfe digitaler Werkzeuge. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, empfehle ich Ihnen, den Perspektive-Newsletter zu abonnieren: >>Newsletter

>> Digitale Werkzeuge für nachhaltige Lernprozesse



www.uwestrass.de
kontakt@uwestrass.de © Uwe Straß [3/2005]